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Acht blaue und acht rote Steine standen beim Rink in der CBA bereit, um von unseren Mitgliedern – mit Hilfe des Besens – über das Eisfeld in den gegenüberliegenden Rink gewischt zu werden. Leider nutzten nur sechs Mitglieder, beim schon traditionellen Curling-Game am 17. Januar 2014 dabei zu sein, darunter erfreulicherweise auch ein Curling-Newcomer.  Es entwickelte sich nach der kurzen Einstossphase ein unterhaltsames Spiel zwischen Team Blau (Walter Dietrich, Markus Foerster und Skip-Legende Max Füri) und Team Rot (Newcomer Reto Fiechter, Daniel Küenzi und Skip Hansueli Schaad). Schon bald einmal konnte festgestellt werden, dass die meisten den Besen nicht zum wischen brauchten, sondern um sich daran festzuhalten. Und gleichwohl waren einige spannende Spiele auf der Bahn fünf zu sehen. Team Schaad legte gleich im ersten End zwei Steine vor, derweil das Team Füri bald darauf verkürzen konnte. Die Länge der Steine bereitete beiden Teams einige Probleme, gerieten doch die meisten Steine zu lang. Dafür klappte es mit der Präzision besser. Take-out war ein beliebter Stein, so dass leere Häuser kein Seltenheitswert waren. Mit Fortdauer der Partie wurden die Steine immer genauer gespielt, was den Unterhaltungswert der Partie sofort steigerte.
Manchmal gab es durch perfekt gedachte, aber farblich nicht optimal gespielte Steine, ungewollte Unterstützung durch den Gegner. So im sechsten End. Team Rot hatte zwei Steine Schott im Kreis, als Blau-Skip Max Füri seinen letzten Stein übers Eis gleiten liess. Sein Stein stiess den als Gard liegenden Stein in den Rink. Hier traf der rote Stein auf den liegenden blauen und bugsierte diesen aus dem Rink. Fazit: Team Schaad konnte sich ein Viererhaus notieren. Dies war die Vorentscheidung im Duell der beiden Teams. Am Schluss lautete das Resultat 10:2 für Team Schaad. Aber das Resultat war sekundär. Die Freude über 90 Minuten Curlingsport war gross, so dass um 21:00 Uhr eigentlich niemand vom Eis wollte; das feine Essen danach entschädigte.

Fazit: nächstes Jahr wollen wir mehr Curlingspieler auf dem Eis sehen und noch etwas länger spielen. Dann nach 90 Minuten waren wir erst richtig in Form und eingespielt, so dass wir noch länger hätten spielen können.

(dkt)

(29. Januar 2014)

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